Das nunmehr verwirklichte Siegerprojekt eines Architektenwettbewerbs aus dem Jahre 2006 besticht durch seine "schwebende Konstruktion" und sein klares übersichtliches Konzept. Mit ihrer zeichenhaften Architektur erinnert die neue Schiffstation an ein an der Kaimauer verankertes Schiff. Mit dieser Unverwechselbarkeit wird eine starke Adressbildung ("Landmark") erreicht und somit ein neuer Magnet für den Städtetourismus in Wien erzeugt. Die Schiffstation Wien City bringt den ersten Bezirk ans Wasser und schafft so eine stadträumliche Verbindung zwischen Kai und Vorkai.

Von Anbeginn der ersten Überlegungen war es Absicht der Gesellschaft, in Zusammenhang mit dem Twin City Liner ein "Gate to Bratislava" zu schaffen und dies in Reziprozität für Wien in Bratislava zu betreiben. Der Betrieb der Schiffstation als Ergänzung zur Linienverbindung Wien - Bratislava durch den Twin-City-Liner, mit den ebenfalls neu geschaffenen Anlegestellen zwischen Schweden- und Marienbrücke, attraktiviert diesen hochwertigen Stadtraum im Herzern von Wien enorm.

Das nicht zu übersehende Gebäude lädt zum Verweilen nach einem interessanten Ausflug nach Bratislava oder auch nur einer Rundfahrt auf Donau und Donaukanal ein. Weiters bietet sich speziell der Barbereich am "Oberdeck" für erholsame Stunden nach einem erfolgreichen Arbeitstag an.